Die WirtschaftsWandelWalz

Die Idee der WirtschaftsWandelWalz

Insgesamt dreizehn Mondphasen und einen Tag – von 2. September 2020 bis 21. September 2021 – werde ich auf WirtschaftsWandelWalz sein. Ich ziehe durch Deutschland und andere Länder Europas und biete mein Wirken je nach Projekt zu fairen Honoraren oder auch mal gegen Kost und Logie an. So schleife ich an meinem Handwerk und Wissen und wirke gleichzeitig für einen sozial-ökologischen Wirschaftswandel. Ob Unternehmen, lokale Initiativen, Organisationen oder private Personen – so viele Menschen setzen sich für eine nachhaltige, nicht wachstumsforcierende, faire Wirtschaft ein. Genau dort werde ich sein und mit meinen Fähigkeiten als Innovations- und Nachhaltigkeitsberaterin, Trainerin und Coachin mitwirken. Oder auch mal als Jurtenbauerin. So wie es sonst Tischler*innen, Zimmersleute, Schneider*innen oder Bäcker*innen nach der Ausbildung tun, ziehe ich von Station zu Station. Eine Reise in Richtung Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftens.

Bis Sonntag, den 27.09. läuft meine Crowdfunding-Kampange zur WirtschaftsWandelWalz!

Ich freue mich riesig über Deine Unterstützung! Du ermöglichst mir ein freies Entdecken und Lernen. Das Berichten, Erzählen, das In-die-Welt-Tragen und Impulse geben durch meinen Blog, mein Wirken und meine Präsenz in der Öffentlichkeit. Du eröffnest mir den Raum für ein freies Geben und Wirken für eine neue Wirtschaftsweise und eine zukunftsfähige Welt. Dadurch begleitest Du mich ein riesen Stück auf meiner Wanderschaft!

Ein riesen Danke an meinen lieben Freund und wundertollen Fotographen und Filmemacher Valentin Winhart für das schöne Video! Und ein riesiges Danke auch an Matthias Greiner – Dein Job Coach, meine liebe Freundin Angelika Barall von der Jurtenwerkstatt The Red Tent Company, der Jurtenbauwerkstatt, sowie an meine lieben Freunde Sabine, Andreas und Pascal.

In Dankbarkeit und Verbundenheit!
Miriam 🙂

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Der Sinn und das Ziel

Losgehen. Frei sein. Neue Orte sehen. Neue Menschen kennenlernen.
Neues entdecken. Lernen. Neues fühlen. Teil des Ganzen sein. Mitwirken. Geben.

Wie man es nennen mag: Walz, Wanderschaft oder Bildungsreise. Das schwirrt mir schon länger im Kopf herum. Warum? Weil es einfach Sinn ergibt – und je länger ich mich damit beschäftige, desto mehr: Sein Handwerk, seine Branche und Szene intensiv kennenlernen und dieses Wissen nutzen und teilen. Und das alles mit einem Gefühl von Freiheit, Selbstbestimmtheit, Flexibilität und Entdeckerinnen-Lust. Aus meiner Sicht macht das für jedes Handwerk und für jede Branche Sinn – nicht nur für die der alten Zünfte.

Gerade in den Bereichen der Nachhaltigkeit, des ökonomischen Wandels und der sozial-ökologischen Transformation entsteht und gedeiht derzeit so viel Wunderschönes. Immer mehr aktive und wunderbare Menschen wirken zusammen in Richtung einer lebens- und liebenswerten (Wirtschafts-)Welt. Und ich freue mich, integraler Teil einer neuen Art des Wirtschaftens zu sein – mit Hand, Herz und Hirn.

Meine Ziele der Walz

An meinem Handwerk schleifen und neues lernen

An meinem Hand-, Herz- und Hirn-Werk schleifen  |  Wundervolle Menschen, Projekte, Unternehmen und
Organisationen des sozial-ökologischen Wirtschaftswandels kennenlernen  | 
Von und mit ihnen lernen  |  Impulse, Inspiration und Ideen sammeln

An meinem Handwerk schleifen und neues lernen

An meinem Hand-, Herz- und Hirn-Werk schleifen  |  Wundervolle Menschen,
Projekte, Unternehmen und Organisationen des
sozial-ökologischen Wirtschaftswandels kennenlernen  | 
Von und mit ihnen lernen  |  Impulse, Inspiration und Ideen sammeln

Menschen treffen

Menschen treffen und schätzen  |  Zuhören  |  Miteinander wirken und wachsen  |   
Zusammenwachsen  |  Wissen und Gefühle sammeln, teilen und weitergeben 

Wirken und Ideen weitertragen

Geben, wo und was ich kann und will  |  Für eine zukunftsfähige Welt wirken  |   
Impulse geben und Menschen inspirieren  |  Wissen und Fähigkeiten teilen  | 
Die Idee von und das Wissen für eine nachhaltige und faire Wirtschaft verbreiten

unterwegs UND NATURVERBUNDEN sein 

Einfach gehen  |  Frei und flexibel sein  |  Reisen  |  Vertrauen  |  Natur besser kennelernen  | 
Die Welt und Natur lieben und spüren  |   Draußen zuhause sein

unterwegs UND NATURVERBUNDEN sein 

Einfach gehen  |  Frei und flexibel sein  |  Reisen  |  Vertrauen  |    
Natur besser kennelernen  |   Draußen zuhause sein  | 
Die Welt und Natur lieben und spüren

Die traditionelle Walz

Den alten Regeln der Walz folgend brechen Gesell*innen der traditionellen Zünfte nach dem Abschluss ihrer Lehrzeit zu einer langen Wanderschaft auf. Sie ziehen durch die Lande, um ihre Fähigkeiten und ihr Wissen bei verschiedenen Meister*innen anzuwenden. Um Neues zu lernen und kennenzulernen – neue Arbeitsweisen, fremde Orte, Regionen, Länder und Menschen. Erfahrungen sammeln. Für mindestens drei Jahre und einen Tag begeben sich die zünftigen Wandergesell*innen wie Zimmersleute, Tischler*innen, Gesell*innen der Texilbranche und Bäcker*innen in entsprechender Kluft auf die Walz. Eine Bannmeile von meist 50km um den jeweiligen Heimatort verbietet das Heimkehren für die gesamte Zeit der Walz. Nicht älter als 30 Lebensjahre, ledig, kinderlos und schuldenfrei soll ein Tippelbruder bzw. eine Tippelschwester sein. So soll sichergestellt werden, dass er oder sie nicht vor Verantwortlichkeiten davonläuft. Zudem gilt: Kein Geld für Unterkunft und Fortbewegung. Sprich es wird gewandert, getrampt, draußen übernachtet oder bei Menschen, welche die zünftigen Gesell*innen aufnehmen. Und: Kein Telefon oder Handy. Hui! Soweit die traditionellen Regeln der zünftigen Walz. 

Ich bin keine zünftige Wandergesellin und werde es auch nie sein. In der Sprache der Tippelbrüder und Tippelschwestern werden solche Menschen (wie ich) als Kuhkopp oder Speckjäger*in bezeichnet – den Vorteilen der Walz hinterherjagend aber keiner der alten Zünfte zugehörig. Ich akzeptiere die Tradition der Walz und akzeptiere, dass ich in den Augen der Wandergesell*innen keine richtige Walz machen werde und niemals eine richtige Wandergesellin sein werde. Dennoch möchte ich mich auf die Walz begeben, einfach weil das Konzept für mich so viel Sinn macht. Meine WirtschaftsWandelWalz hat deswegen ihren eigenen Rahmen und ein eigenes Regelwerk.

Mehr Informationen zur traditionellen Walz!

Und zu einer inspirierenden nicht-zünftigen Walz!

Meine WirtschaftsWandelWalz-Regeln

Ich bin keine zünftige Gesellin und werde es auch nie sein. Die Walz der alten Zünfte ist eine streng gewahrte Tradition mit ebenso strengen Regeln. Ich wahre diese Tradition und bezeichne mich deswegen nicht als Wandergesellin oder Tippelschwester, ziehe weder in Kluft los, noch lege ich im Vorhinein fest, dass ich für drei Jahre und einen Tag auf Wanderschaft sein werde. Und dennoch werde ich auf die „Walz“ gehen. Und ich freue mich, wenn sich die Gesell*innen der alten Zünfte auch freuen, wenn sich junge Menschen aus anderen Branchen auf diese Weiterbildungsreise begeben. Und so Neues lernen und wichtiges Wissen verbreiten. Ich möchte niemandem auf den Schlips treten. Ich bin nur der Meinung, dass zu bestehenden Traditionen auch neue hinzukommen dürfen.

Ich habe noch nie eine Wirtschaftlerin oder einen Wirtschaftler auf der Walz gesehen. Deswegen: Eine neue Art der Wanderschaft braucht neue Regeln. Die WirschaftsWandelWalz hat ihr eigenes Regelwerk. Teilweise orientiert sich dieses an den Regeln der traditionellen Walz. Et voilà! Hier der WirtschaftsWandelWalz-Regel-Mischmasch…

Die Walzdauer  |

Schlaf & Reise  |

Wanderbuch  |

Kuhkopf  |

Die Kluft  |

Reise-Respekt  |

Mindestens dreizehn Monde und einen Tag dauert die Wanderschaft – von 2. September 2020 bis 21. September 2021!

Ich gebe kein Geld für Übernachtung und Fortbewegung aus, solange die Corona-Situation es zulässt.
Mehr dazu findest du hier: WirtschaftsWandelWalz und Corona

Ich fülle mein Wanderbuch mit Gelerntem, neuen Erfahrungen und Gedanken.

 Ich bin keine zünftige Gesellin und dennoch auf der Walz. Laut der traditionellen Gesell*innen bin ich also ein Kuhkopf.

Ich trage keine Kluft, sondern nur den Wanderhut meines Opas oder mein Kopftuch inkl. Wander-Feder.
Im linken Ohr trage ich wie die traditionellen Gesell*innen einen zweiten Ohrring aus Gold.

 Ich verlasse einen Ort immer so, dass nach mir  weitere Reisende willkommen sind.

Walzdauer  |  Minestens dreizehn Monde und einen Tag dauert meine Wanderschaft – von 2. September 2020 bis 21. September 2021!

Schlaf & Reise  |  Ich gebe keine Geld für Übernachtung und Fotbewegung aus, solange die Corona-Situation es zulässt. Mehr dazu findest du hier: WirtschaftsWandelWalz und Corona

Wanderbuch  |  Ich fülle mein Wanderbuch mit Gelerntem und Gedanken.

Kuhkopf  |  Ich bin keine zünftige Gesellin und dennoch auf der Walz. Laut der traditionellen Gesell*innen bin ich also ein Kuhkopf.

Kluft  |  Ich trage keine Kluft, sondern nur den Wanderhut meines Opas oder mein Kopftuch inkl. Wander-Feder.Im linken Ohr trage ich wie die traditionellen Gesell*innen einen zweiten Ohrring aus Gold.

Reise-Respekt  |  Ich verlasse Orte stets so, dass weitere Reisende willkommen sind.

Hast Du Lust bekommen, Teil der Walz zu werden?